Eine unvergessliche Reise zu einer schönen, neuen Welt

Begeistert durch die kreative Idee des JPL (Jet Propulsion Laboratory) eine Serie von Reiseberichten zu realen Exo-Planeten zu veröffentlichen, will ich heute mal daran anknüpfen und zum einen diese Serie vorstellen und zum anderen ein bißchen stellares Hintergrundwissen vermitteln. Als Mensch, der sein sauer erspartes Geld dafür ausgeben würde, wenigstens einmal den Orbit unseres Planeten besuchen zu dürfen, interessiert mich (fast) alles zum Thema Astronomie und Kosmologie. Ja und ich gebe es zu, ich liebe Science Fiction und den Traum das Universum zu bereisen.

Nun auch schon zur Serie des JPL, das Schöne an diesen Kunstwerken ist, dass man sie kostenlos in hoher Auflösung herunterladen und dann, einen entsprechenden Drucker vorausgesetzt, ausdrucken kann und darf.

Where the Grass is Always Redder on the Other Side

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Kepler 186f – Ein erdähnlicher Planet in der habitablen Zone mit einer vermutlich rotgeprägten Pflanzenwelt.

Mutterstern Planet Entfernung
Bezeichnung: Kepler 186

Spektralklasse: M (Roter Zwerg)

Größe: 0,5 Sonnenradien

Bezeichnung: Kepler 186f

Gesteinsplanet

Umlaufzeit: 130 Tage

~ 500-550 Lj

Mit der Entdeckung von Kepler-186f ist der erste, erdähnliche Planet eines anderen Sonnensystems, welcher sich in der ‘habitablen Zone’ seines Sterns befindet, verzeichnet worden. D.h. es könnten dort Temperaturen herrschen, welche flüssiges Wasser möglich machen. Sein Mutterstern ist viel kälter und roter als unsere eigene Sonne, deshalb könnte eine eventuell vorhandene Pflanzenwelt von den Photonen mit roter Wellenlänge in seiner Photosythese beinflusst worden sein und damit könnte auch dessen Farbpalette ins rote verschoben sein.

http://planetquest.jpl.nasa.gov/image/189/

Experience the Gravity of a Super Earth

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HD 40307g – Vielleicht eine Super-Erde mit achtfacher Erdenmasse. Das gibt Muckies…

Mutterstern Planet Entfernung
Bezeichnung: HD 40307

Spektralklasse: K 2.5

Größe: 0,77 Sonnenradien

Bezeichnung: HD 40307g

Gesteins- o. Gasplanet

Umlaufzeit: 198 Tage

~ 42 Lj

Mit einem Volumen doppelt so groß wie unsere Erde, ist für HD 40307g nicht ganz klar, ob er eine ‘Super-Erde’, oder ein ‘Mini-Neptun’ ist. Die Wissenschaft ist sich nicht sicher, ob es sich um einen Gesteins- oder Gasplaneten handelt. Aber eines ist jedoch sicher, mit achtfacher Erdenmasse ist man einer unangenehm starken Gravitation ausgesetzt.

http://planetquest.jpl.nasa.gov/image/187/

Relax on Kepler-16b – Where your shadow always has company

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Enstpannen auf Kepler 16b – In welchen Schatten setze ich mich nur nach dem Sonnenbad?

Mutterstern Planet Entfernung
Bezeichnung: Kepler 16 (AB)

Binärsystem (Doppelstern)

Spektralklasse: K / M

Größe:

A 0,65 Sonnenradien

B 0,23 Sonnenradien

Bezeichnung: Kepler 16b

Gesteins- o. Gasplanet

Umlaufzeit: 229 Tage

~ 199 Lj

Wie Luke Skywalker’s Planet “Tatooine” aus Star Wars, umkreist Kepler-16b ein Binärsystem aus zwei Sternen. Die Vorrausetzungen für Leben sind eher nicht gegeben, da seine Temperatur im bereich von Trockeneis liegt. Aber seine Entdeckung zeigt, dass es im Universum wirklich einen noch romantischeren Ort gibt als die Erde, zumindest was des Sonnenauf- und untergang angeht.

http://planetquest.jpl.nasa.gov/image/183/

Das erste Mal eine Maus in der Hand

Gemeinschaft braucht nur einen Tag – comunda trifft One Day e.V.

Jeder kennt die Bilder von traurig drein blickenden farbigen Kindern aus dem Fernsehen oder von Fotos. Viele empfinden dabei das Bedürfnis helfen zu wollen. Jedoch fällt es schwer zu verstehen, dass kleine Geldbeträge, die man einer von unzähligen Spendenorganisationen überreicht auch die Hilfe ermöglichen, die gebraucht wird. Alles scheint so weit weg zu sein und selten erhält man die Chance bestätigt zu wissen, dass und vor allem wie eine Spende ein Leben verbessert hat.

Im Jahr 2009 reiste Saskia Schmidt das erste Mal in den kleinen Ort Hoachanas in Namibia, Afrika. Mit der Unterstützung von erfahrenen Helfern vor Ort konnte sie schnell die Erkenntnis erlangen, wie wenig es braucht, um hier ein strahlendes Lächeln entgegengebracht zu bekommen.

Seither besucht sie Hoachanas jährlich und versucht mit der Hilfe der Dorfbewohner selbst, deren Leben ein kleines bisschen zu verbessern.

Im Sommer 2014 gründete Saskia den Verein ONE DAY, der sich genau diese kleinen Verbesserung der Welt auf die Fahne geschrieben hat, denn es gilt die Hoffnung: „MAYBE SOMEONE WILL CHANGE THE WORLD“.

In einer kleinen Gruppe wurde für Oktober 2014 eine Reise nach Hoachanas geplant, in der unter anderen ein sehr viel versprechendes Projekt realisiert werden sollte: Das Errichten eines Computerraums in der Schule von Hoachanas.

Um dieses Computer-Projekt zu realisieren, wurden im Vorfeld Computer, Bildschirme, Tastaturen und Mäuse von verschiedensten Firmen und Privatleuten gesammelt, aufbereitet und mit dem Open-Source-Betriebssystem „Edubuntu“ ausgestattet, um dem Schulalltag gewappnet zu sein.

Die fertigen Rechner und Zubehörteile wurden auf Paletten geladen und machten sich dann im August 2014 per Schiff auf die Reise nach Namibia.

Als diese Helfertruppe schließlich im Oktober in Hoachanas eintraf, war der Raum bereits, wie zuvor von Deutschland aus mit dem hiesigen Schulleiter geplant, mit ausreichend Strom, Stühlen und Tischen ausgestattet.

Die versandten Paletten hatten bereits ihren Weg in die entfernte nächstgrößere Stadt Mariental gefunden und konnten mit einem Auto dort abgeholt werden, um sie sogleich in dem vorbereiteten Computerraum zu installieren.

Glücklicherweise hatten alle Geräte die Reise weitestgehend unbeschadet überstanden, so dass nach diversem Auspusten von Arbeitsspeicher- oder Grafikkartensteckplätzen alle 21 vorgesehenen Sitzplätze mit einem eigenen Computer ausgestattet werden konnten.

Bereits in Deutschland war klar, dass die meisten Schüler und Lehrer bisher keinerlei Erfahrung im Umgang mit Computern aufweisen konnten, so dass auch diverse Einführungsschulungen vor Ort unbedingt gegeben werden sollten.

Eben diese Computerkurse wurden schließlich über knapp zwei Wochen gegeben, um zu erreichen, dass die Scheu vor der neuen Technologie weicht und das nötige Basiswissen geschaffen wird, um die Computer selbstständig in den Unterricht einbringen zu können.

Die Kurse selbst wurden den verschieden Bedürfnissen der Lernwilligen angepasst. So gab es Kurse für die Lehrer, die darauf getrimmt waren, ein möglichst breites Wissen abzudecken und die Lehrer in die Lage zu versetzen, möglichst schnell selbstständig das Gelernte an ihre Schüler weitergeben zu können. So lernten Lehrer was es heißt ein Programm zu starten, die Maus und Tastatur richtig zu bedienen, diverse Lernspiele für verschiede Altersgruppen anzuwenden und Wikipedia sowie Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme zu verwenden. Letztere wurden im Übrigen auch in Nachmittagsschulungen speziell für interessierte Erwachsene aus dem Dorf gelehrt.

Vormittags fand der Unterricht für die Schüler statt. Hier haben vom Erstklässler bis zum Neuntklässler nahezu alle Schüler die Chance bekommen, einen kleinen Teil der unendlich vielen Möglichkeiten, die ein Computer bietet, auszuprobieren.

Es war erstaunlich und bewegend zu sehen, mit welcher Begeisterung und welcher Freude sowohl Groß und Klein als auch Erwachsene diesen kleinen Schritt in eine völlig neue Welt genießen konnten und wie schnell durch einfaches eigenes Ausprobieren der eigene Wissensstand selbstständig erweitert wurde.

Die unzähligen lachenden und erfreuten Gesichter, das wahre Erstaunen darüber, was alles möglich ist und die unendliche Dankbarkeit, die über diese Emotionen vermittelt wurde, ist die großartigste Belohnung, die man sich vorstellen kann.

Bei der Abreise hat der Schulleiter sein Wort gegeben, dass er alles dafür tun werde, dass die Computerkurse fest in die Unterrichtspläne eingearbeitet werden.

Auch wenn Fernsehen und Fotos oftmals traurige und hoffnungslose Kindergesichter aufzeigen, um die Hilfsbereitschaft von anderen Menschen anzutreiben, ist festzuhalten, dass es ebenso eine wunderbare Erfahrung ist, auch einem lächelnden Kind beizustehen und den Versuch zu wagen, dass dieses Lächeln niemals wieder aus diesem Gesicht verblassen möge.

Von diesen jährlichen Reisen erstellt Saskia jedes Jahr einen Wandkalender, der die emotionalsten Momente in Form von 12 auserwählten Fotos und den dazugehörigen kleinen Geschichten festhält.

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Diese Kalender können für 25,00€ hier erworben und bspw. zu Weihnachten verschenkt werden. Bis auf die Druckkosten kommt jeder einzelne Euro bei den Menschen in Hoachanas an.

Beitrag: Benjamin Köhler

Traumpartner über Comunda gefunden: eine Symbiose aus Gleichgesinnten

“Hallo comunda Team,

schön, dass es Euch wieder gibt. Comunda hat mir geholfen, mein Glück zufinden. Mein Mann hat mich vor 3 Jahren angeschrieben und vor 3 Monaten haben wir geheiratet.

DANKE für Eure Plattform. Wir freuen uns, dass Ihr wieder da seit.

Viele Grüße und auf eine schöne Zeit in und mit Comunda.

Blacklady”

Das schrieb uns Karin nach unserer ersten Rundmail und dieses ehrliche Feedback hat uns persönlich sehr gefreut und wir hatten gleich den Wunsch mehr darüber zu erfahren um ausführlicher darüber  berichten zu können.

Wir entschieden uns Blacklady zu mailen und hofften auf eine schnelle Nachricht von ihr. Am 24. November 2014 folgte die Antwort:

“Hallo Peter und Christian,

ja, gerne erzählen wir euch unsere Geschichte. Ein paar Hochzeitsbilder schicken wir euch auch gerne.

Wie sollen wir es machen? Sollen wir telefonieren, oder sollen wir was schreiben?

Gerne könnt ihr mich anrufen, damit es schneller geht.

Liebe Grüße

Karin”

Peter verabredete daraufhin mit ihr ein Telefoninterview, um unsere Neugier zu befriedigen. Als er Karin anrief, hörte er eine nette Stimme, die sich über seinen Anruf freute. Karin erzählte, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon ein halbes Jahr immer wieder Kontakte über Comunda getroffen hatte. Sie interessierte sich für Musicals und traf sich ab und an mit anderen Frauen um gemeinsam Aufführungen zu besuchen.

Dann eines Abends schrieb ihr Hartmut.

Hartmut hatte sich auf der Seite erst gerade angemeldet und hatte zum damaligen Zeitpunkt noch keine weiteren Erfahrungen mit Comunda gemacht. Aber schon nach der ersten Antwort von Karin war er neugierig gewesen mehr über sie zu erfahren und entschied sich, trotz der 50km Entfernung, Karin persönlich zu treffen.

Die nächsten drei Tage verbrachten Sie gemeinsam, so als wären sie alte Freunde. Entgegen jeder Vernunft zog Hartmut schon bald bei ihr ein und bis heute sind die beiden unzertrennlich.

Vor drei Monaten (also genau drei Jahre später) haben sie sich schließlich das “Ja-Wort” gegeben und haben Comunda nie vergessen…

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Karin wünscht mir am Telefon noch viel Glück und sagt, sie sind nicht mehr so oft aktiv auf Comunda.

Und dann sagt sie noch schnell hinterher:

“Aber das brauchen wir auch nicht mehr. Das reale Leben ist halt spannender.”

Da können wir nur sagen, ein Hoch auf alle Gleichgesinnten da draußen!

Herzlichen Dank für diese tolle Geschichte an Karin und Hartmut, es hat Spass gemacht!

Euer Comunda-Team

Beitrag: Annett Hoffmann

 

Appetitlich: Die neuesten Design-Leaks aus dem Comunda-Team

Comunda Design wurde rundum erneuert. Wir haben das moderne responsive Framework Bootstrap eingesetzt, um eine bessere optische Wirkung zu erzielen.

2014-11-19 01_31_46-comunda – Freunde, Freizeitpartner & Sportpartner _ Bekanntschaften & Freundscha

Betroffen von der Überarbeitung sind alle Ansichten sowie die GUI Elemente “Anmelden” und “Registrieren”. Die Bedienung dieser beiden Komponenten wurde deutlich verbessert, Benutzer haben nun mehr Interaktionsmöglichkeiten, etwa direkt zur gewünschten Suche-Kategorie zu springen, oder die Login-Funktionen an einer Stelle zu bedienen.

Besonders stolz sind wir auf das neue Registrierungsformular. Die Benutzer-Eingaben werden nach einem neuen Schema validiert und das System-Feedback wird optisch prägnanter dargestellt.

Darüber hinaus weist das neue Design eine wichtige Eigenschaft auf, und zwar unterstützt es auch diverse mobile Endgeräte. Heutzutage nicht mehr wegzudenken und eine sinnvolle Vorstufe zur Comunda App.

Habt Ihr nun gelangweilt gegähnt? Stopp, noch nicht zu Facebook springen! (wink) Das Beste bzw. das Dessert kommt zum Schluss, und zwar gibt es jetzt auf der Startseite eine Slideshow mit thematischen Bildern. Wir haben vor, daraus noch viel mehr zu machen,  und bitten die Hobby- sowie Profi-Fotografen bei Interesse uns dabei Feedback zu geben. Der Plan ist nämlich, noch viel mehr schöne Fotos zu den Freizeitaktivitäten und Orten zu veröffentlichen und auch die kreativen Köpfe zu promoten.

Von Smartphone Zombies, oder eine eigene Spur für Fußgänger mit Smartphones

In China soll es eine extra Spur für Fußgänger mit Smartphone geben. Und in Japan gibt es Unfälle mit den sogenannten smartphone zombies, berichtet FAZ. Der Begriff ist allerdings gar nicht neu. So finden sich im Netz etwa Überlebensstrategien aus dem Jahre 2012.

Und in Deutschland? Laut einer Umfrage vor einem Jahr schürten Smartphones der Partner Eifersucht auf sich bei knapp 40% der  der Bevölkerung hierzulande.

Presse-Rückblick:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13520570/Wenn-Smartphone-Fans-seelenlose-Zombies-werden.html
http://holgerlietz.wordpress.com/2012/10/12/wir-werden-zu-smartphone-zombies/

http://bearingarms.com/attack-of-the-smartphone-zombies/
http://www.ghostofthewild.com/2014/01/28/attack-of-the-smartphone-zombies/
http://www.prosieben.de/tv/taff/video/201414-beziehungskiller-smartphone-clip

 

 

 

 

 

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Comunda ohne wenn und aber: Christian und Peter packen aus!

Peter schlägt auf…

Als wandernder IT-Berater war ich schon oft in fremden Ortschaften unterwegs. Das bedeutet, man ist zwar stets unter Leuten, und doch zuweilen einsam. Eine Großstadtwüste rückt unaufhaltsam näher, und Anonymität dieses ständigen Menschenwirbels lässt bereuen, dass man sich aus dem vertrauten Kreis, der Komfortzone gewagt hat.

Spätestens wenige Wochen am neuen Ort wünscht man sich neue Freunde, und doch ist es mit uns Menschen so, dass wir uns für einen guten Umgang miteinander mehr Gemeinsamkeiten wünschen.

Wenn ich mich in Bars und Discos begebe, gar Sportvereine, so sind es Extreme, wo entweder eine totale Lotterie der Oberflächlichkeiten vorherrscht, oder umgekehrt langfristige Kumpelschaften, wo man nur über längere Zeit richtig rein- und ankommt.

Die meisten Menschen sind heutzutage nun mal sesshaft. Sie haben einen mehr oder weniger festen Freundeskreis, und dann kommt all dieser Drang der Berufswelt nach mehr Mobilität, Flexibilität und was auch immer noch, denn sonst ist man nicht motiviert, nicht dabei und nicht dabei kann auch bedeuten, schnell raus.

Was soll nun also ein Nomade tun, ob er so einer aus Überzeugung ist oder nicht ganz freiwillig?

Da gibt es natürlich die schöne neue Internet-Welt, wo die Ignoranz der Zwischenmenschlichkeit geradezu in fast purer Konzentration vorherrschen, man sieht sich nicht, man hört sich nicht, man riecht sich nicht, man ist nur ein abstraktes Suchergebnis, ja lediglich eine kleine Bildschirmzeile, und damit eine Kombination von zufälligen Parametern, ein Mensch aber sicherlich nicht.

All die schönen Dating-Portale, da wird schon mal viel für schnellen Sex gewettert, dann natürlich auch für Beziehungen, aber herrgottnochmal, was ist, wenn ich einfach mal mit ein Paar Menschen eine orientalische Teesorte kosten möchte, mit Menschen, die mehr Interesse am echten Leben als all die aufmerksamkeitssüchtigen Facebook-Gefangenen haben?

Oberflächlichkeit, Ignoranz und Verlangen nach schnellem Zugang zu noch mehr Oberflächlichkeit und Ignoranz hat mich noch einsamer und nachdenklicher gemacht. Ich zog mich zurück, meldete mich bei immer weiteren hochgepriesienen Social Networks aller Art an (wieso auch nicht?) und wartete, bis ich verstehe, was das alles für mein Leben bedeuten könnte.

Im Sommer 2013 landete ich in München und stellte dort endlich dank der Plattform Comunda fest, dass es eigentlich sinnlos ist, nach Menschen als Sätzen von digitalen Parametern zu suchen.

Damit versucht man womöglich eine Art unlösbare Gleichung zu lösen, denn durch solche Suche greife ich der wahren Begegnung in echt vor. Krass, oder? Die Spontanität des Aufeinanderkommens und des ersten Eindrücks (der manchmal in Erinnerung nicht weniger als Jahrzehnte fortbesteht) wird unwiderruflich verwässert.

Das bedeutet, ich habe mehr davon, meine Lebenszeit für 10 echte Begegnungen zu investieren, auch wenn ungeplante, als dieselbe Zeit mit Blättern in 200 Profilen und Herumchatten zu vergeuden. Mag schön unoptimiert für unsere Zeit klingen, aber da gibt es so viele Fragen ohne Antworten, die wir uns gar nicht stellen, und eigentlich nie stellen könnten, wenn nicht die moderne Technologie wäre. Versuche Dich zurück zu denken, als es mit jemand einen zufälligen Blickkontakt gab: kann man dieses Gefühl überhaupt rechnerisch mit der Internet-Suche aufwerten? Und wenn es doch unangenehm und verwirrend war, glaubst Du, das sei ein natürlicher menschlicher Zustand? Glaubst Du, die Realität der wahren Begegnung online vorwegzunehmen ist nicht, sich selber etwas eben weg zu nehmen?

Das leuchtete mir schon davor, und zwar in Düsseldorf ein, aber dort war ich nicht mehr lange und es kam dort nicht zu dem einen Gruppentreffen, welches mir weitere Geistesblitze bescheren sollte. Vielleicht auch weil ich damals in Düsseldorf schon länger gewesen war.

Ich kam also im Sommer 2013 in München an, und lernte neue Menschen über Comunda kennen, ohne richtig ihre Fotos zu betrachten, ohne groß zu vorwegzunehmen, was denn daraus werden könnte etc. etc. – liebe Melanie, danke für die Organisation!

Ich wusste nur, sie sind alle wie ich neu in München, und sehnen sich nach einem ganz normalen Zusammenkommen unter Freunden bei einem Cocktail. Ankunft zum Leben und Arbeiten in einer noch so schönen und dennoch fremden Großstadt kann nun mal Stress mit sich bringen, und wo bleibt der Ausgleich?

Also ging ich hin, und es wurde ein ganz netter, unbeschwerter Abend mit viel Lachen und Plauderei, und es folgten wunderbare weitere Begegnungen. Mal gab es auch Missverständnisse oder Ärger miteinander (nein, wir suchen hier keine Schuldigen), aber das war nun mal das echte menschliche offline Leben mit allen Emotionen, die dazu gehören.

Die am meisten bewegenden Momente verdanke ich Alex, der mich aus der Arbeitsroutine hoch in die alpine Welt begleitete und mit mir auf die Höhe von über 2000 Meter stieg, und war geduldig und fördernd, ganz egal wie viel Schiss und Unmut ich dabei hatte. Ich denke, diese Erfahrung hat mich ein ganzes Stück weit in vielerlei Hinsicht verändert.

Jetzt erinnere ich mich, wie auch schon 2012 von unbekannten Menschen aus der Meetup Plattform durch Australien dankbar führen und fahren ließ, und es war nie falsch. Ich setzte immer auf die Gemeinsamkeit der Interessen und die Art, wie man schon bei dem ersten so unrealem Internet-Kontakt umgeht: hier zählen Respekt, echtes Interesse an dem Miteinander und ein gutes Stück Achtsamkeit, auch wenn ich kein großer Meister darin bin.

Und dann, in München, hatte ich endlich realisiert, was die einzig mögliche menschenfreundliche Zukunft der sogenannten Social Networks sein wird, und begab mich auf die Suche nach Mitstreitern. Ich wusste, ich kann einfach nicht alleine sein auf der ganzen Welt, der so denkt und fühlt.

Auf diesem Wege war die Übernahme der dann plötzlich schließenden Comunda eine jener Gegebenheiten, die sich genau dann ergeben, wenn man anfängt, seinen eigenen Weg zu erkennen.

Und so fand ich mich ein gutes Jahr später nach dem größten Geistesblitz in Sternenfels. Das ist aus der Sicht eines Weltgroßstadt-Bummlers ein ziemlich abgelegener und ungewöhnlicher Ort.

Dort wartete ich auf Christians Ankunft. Es sollte unser großer Tag werden.

…und Christian schlägt den Return…

Ein paar Monate sind vergangen und wir nähern uns dem betahaus in Berlin, die DNX wartet. Während wir uns vom Hotel auf den Weg machen, frag ich mich immer wieder, wo hat mich Peter hier nur hingeschleppt. Digitale Nomaden? Was soll das sein, was soll ich mir bitteschön darunter vorstellen. Keine Ahnung!

Als wir am betahaus ankommen, fühle ich mich ein wenig unwohl und möchte mich am liebsten irgendwie doch in meiner Smartphone-Blase verstecken. Komfortzone verlassen, so ein Blödsinn…während ich mit meinen Gefühlen hadere, denke ich zurück und mir kommt die Ankunft in Sternenfels in den Sinn…

…gerade habe ich mit dem Auto das Ortschild “Sternenfels” passiert. In diesem kleinen Ort sollen wir sie also finden, die kleine GbR die sich Comunda ausgedacht, betrieben und es auch wieder abgeschaltet hat. Während dieser Gedanken, habe ich Sternenfels schon fast wieder verlassen und muss umdrehen um einen Parkplatz zu suchen.

Erst einmal Peter anrufen, alles klar er ist schon vor Ort und wartet auf mich. Danke fliegendes Spaghettimonster ich bin nicht alleine, ein Gleichgesinnter wartet auf mich.

Die Strasse scheint schon einmal die richtige zu sein, nur die Hausnummer ist wohl weiter hinten, nach kurzer Suche haben wir das Gründerzentrum gefunden. Warum hat ein kleiner Ort wie Sternenfels ein eigenes Gründerzentrum, frage ich mich.

Nun erwartet uns, im nachhinein betrachtet, ein wirklich angenehmes und auch konstruktives Businessmeeting mit den Herren von HD Internet Forum. Es werden Butterbrezeln, Süßkram und alle möglichen, nicht alkoholischen Getränke aufgetischt, vermutlich hätten wir auch etwas alkoholisches bekommen, hätten wir nur gefragt.

Es geht los, Peter übernimmt die Führung und steuert unser Meeting in die richtige Bahn, es wird philosophiert, gelacht und abgewägt und am Ende des Meetings sind wir um etliche Fragen und Ideen erleichtert und haben genügend Informationen gesammelt um die Übernahme komplett zu machen, doch wir erbitten uns doch noch ein wenig Bedenkzeit.

Doch für mich war klar, auch wenn es wirklich nicht einfach wird, ich möchte das Comunda wiederbelebt wird. Auch in den Augen von Peter kann ich es sehen, er ist mehr als zufrieden mit dem Meeting.

Die nicht unaufwendige Zusammenkunft, auch wenn am A…. der Welt, hat sich wirklich gelohnt! Ein Gefühl von Stolz und Zufriedenheit durchströmt meinen Geist, ein schönes Gefühl muss ich sagen, es lässt diesen großen Tag sehr angenehm ausklingen…

…scheisse, wo bin ich? Ach ja ich stehe vor dem betahaus in Berlin und warte darauf, dass die Türen für das gemeinsamme Frühstück geöffnet werden, ich hab schließlich Hunger…wer braucht schon eine Komfortzone…DNX ich komme…

Bildquellen: Wikimedia (Wikimol); Kevernacular.

Blaue Häckchen in WhatsApp: Privatsphäre und Datenschutz

WhatsApp wie jedes Chat-System ist so ein Thema. Mitteilungen und Bilder auszutauschen ist nichts schlechtes, aber wir sollten niemals vergessen, dass die Emotionen des Gegenübers höchstens mit Smileys angedeutet werden können, und darüber hinaus vom Empfänger rekonstruiert werden – nicht selten total daneben. Vorsicht mit Chat wenn es um Gefühle geht! Da ist ein persönliches Gespräch vielleicht besser…

Dann kommt noch das Thema der ständigen Erreichbarkeit, des ständigen Online-Seins, auch wenn man ein Bier mit Freunden trifft. Kennt ihr das – ihr erzählt etwas, was Euch bewegt, und merkt, dass Leute unterm Tisch am Smartphone heimlich herumtippen? Bedeutet es dann eine Art zu sagen wie langweilig ich gegenüber den Online-Menschen bin? Das macht sicherlich Druck, spannende und unterhaltsamere Gespräche zu führen, also eine Art medialer Wettbewerb auch in Echtzeit. Von dem geselligen, einst entstressten Kneipe-Plaudern ist dann aber sicher keine Rede mehr.

So einige meiner WhatsApp Kontakte haben das Datenschutz-Feature aktiviert, das unterbindet, dass man sieht, wer wann letztes Mal online war. Das nimmt den Stress raus, der entstehen kann, wenn jemand online war, aber meine Nachricht nicht gelesen hat. Heisst es, andere Kontakte waren wichtiger, haben interessantere Nachrichten geschrieben?

Nun ist es gar nicht mehr wichtig, wer wann online war, und es gibt keine Vielleichts mehr: mit der Sicherheit einer Maschine zeigt mir WhatsApp an, ob die Nachricht gelesen wurde. Und das lässt sich nicht ändern über Konfiguration.

Was habe ich falsch verstanden?

Deine Comunda: an und für alle, die Comunda mitgestalten wollen!

Der Tag, an dem Comunda wieder in Betrieb geht, kommt immer näher.

In einer Woche verraten wir Dir den genauen Starttermin!

In diesem Artikel möchten wir uns an all die Kreativ-Köpfe und Unruhe-Geister da draußen wenden, die Comunda nicht nur gerne nutzen, sondern auch aktiv mitgestalten möchten.

Alle, die Interesse haben, bei diesem Projekt mitzuwirken, können dazu beitragen, denn es gibt jede Menge zu tun!

Comunda ist ein nicht-kommerzielles Projekt für Gleichgesinnte und wir freuen uns über jede Unterstützung. Denn für jeden ist mit Sicherheit eine spannende Aufgabe dabei!

Wir haben uns gedacht,  die Mitglieder könnten selbst bestimmen, was dieses Social Network für ihr Leben bewirken kann. Die Betreiber schaffen die Rahmenbedingungen dazu und leiten alles in die Wege.

So sind uns die folgenden Rollen in den Sinn gekommen, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit – Du, und Du da, und Du auch, Ihr seid alle herzlich zum Austausch eingeladen!

Alle Comunda-Rollen auf einen Blick:

  • WeitersagerIn:
    • Wenn Du Comunda gut findest und Deine Freude mit der Welt teilen möchtest, freuen wir uns über eine Weiterempfehlung. Am liebsten persönlich, aber notfalls auch über Facebook. (Lächeln)
  • FeedbackerIn:
    • Eine unserer Lieblingsrollen, weil nichts ist so kreativ wie die Community! Immer her mit dem Feedback jedweder Art!
  • BloggerIn:
    • Wir machen Comunda, weil wir auf die Bedeutung der persönlichen menschlichen Begegnungen in diesem Leben glauben.
    • Wir freuen uns über Geschichten, Erlebnisse und Situationen, die Comunda als Co-Autor mitgeschrieben hat – neue Freunde, Lebenspartner, oder einfach jemand der/die Euch in Erinnerung geblieben ist!
    • Vielleicht gibt es unter Euch JournalistInnen, die gerne zu verschiedenen Themen in diesem Rahmen berichten würden.
    • Vielleicht betreibst Du einen eigenen Blog, der sich in Bezug zu unseren Themen bringen lässt. Wir freuen uns über Gastbeiträge bzw. selbst einen Gastbeitrag für Deinen Blog beizusteuern.
  • Comunda-StammtischleiterIn:
    • Leute in Deiner Region zusammen zu bringen und mit ihnen auch über ihre Wünsche reden, was Comunda für sie tun könnte, wäre ein sehr wichtiger Beitrag! Wir helfen bei der Organisation, Du bringst Deine Zeit mit, etwa einen Abend monatlich, um neue Menschen in Namen der Comunda bei Dir vor Ort zu begrüßen.
  • SpenderIn:
    • Sollte es genug Leute unter Euch geben, die wie wir bereit sind bares Geld in das Projekt fließen zu lassen, werden wir mit Euch zusammen Comunda e.V. ins Leben rufen.
    • Auch Sachspenden sind möglich, sofern sich ein Bezug zu Comunda herstellen lässt. Diese könnten dann an besonderen Ereignissen verschenkt oder verlost werden.
  • Kreativköpfe und KünstlerInnen:
    • Wir präsentieren gerne Eure Kunst und Kreativität, sofern sich ein Bezug zu unseren Themen herstellen lässt.
    • Kunst und Kreativität wird mit Hilfe einer Slideshow (Foto mit passendem Kommentar) auf der Startseite von Comunda präsentiert, parallel dazu wird im Blog ausführlicher darüber berichtet.
  • TechnikerIn:
    • Wir haben im Team zwar jede Menge Erfahrung mit komplexen IT-Architekturen in internationalen Großprojekten und glauben ziemlich gut zu wissen wie es geht, schaffen es aber kaum die benötigten Aufwände zu stemmen. Wir denken, Comunda hat gute Voraussetzungen, ein internationales Projekt zu werden, auch als App, und würden gerne motivierten Informatikern unter Euch unser Know-How weitergeben. Eingesetzte Technologien: PHP / Zend Framework, HTML5, CSS3, MySQL, Android, iOS, SEO, WordPress, Bootstrap, UI Design, uvm. Auch wer nicht programmieren möchte, aber sich für Aktivitäten in diesem Bereich interessiert, kann sich gerne bei uns melden.

Wenn Du Dich in einer oder mehreren dieser Rollen wiederfindest, dann melde Dich unter mitstreiter@comunda.com.

Wir freuen uns auf Dein Feedback und weitere Voschläge unter team@comunda.com.
Falls Du einen direkteren Weg nehmen möchtest, hinterlasse uns einfach einen Kommentar.

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