„Potenzielle Beziehungskandidaten tasten sich lieber erst mal virtuell in sozialen Netzwerken ab“

Zeitschrift „Emotion“ (Ausgabe September 2014) berichtet über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wichtigkeit dessen, was früher eine Selbstverständlichkeit war: zwischenmenschliche Berührungen.

Ganze spezialisierte Forschungsinsitute belegen etwa, dass eine Partner-Umarmung nach dem stressigen Arbeitstag den Blutdruck senkt. Oder, dass sich Berge mit Händchenhalten leichter besteigen lassen. Oder gar, dass vier Berührungen am Tag dem menschlichen Existenzminimum entsprechen: Entfaltung sei erst mit zwölf Berührungen möglich.

Eine unkomplizierte Nähe soll dem Menschen fehlen, die nicht einmal etwas mit Sex zu tun hat. Dabei soll es mittlerweile unhöflich geworden sein, sich zu jemandem in der Bahn zu setzen, ohne zu fragen. Aber, was nützt es, wenn so viele Personen sowieso den Blick in ihre Smartphones gesenkt haben, mit Ohren zugestöpselt?..

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